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Der Landlkreis Konstanz

Der Landtagswahlkreis 56 Konstanz mit gut 98.000 Wahlberechtigten umfasst die Kommunen Allensbach, Gaienhofen, Konstanz, Moos, Öhningen, Radolfzell am Bodensee und Reichenau des Landkreises Konstanz. Er ist Teil des Landkreises Konstanz und der Region Hochrhein-Bodensee im Regierungsbezirk Freiburg. Landschaftlich schön gelegen, profitiert die Region sehr vom Tourismus und der direkten Grenze zur Schweiz. Der Bodenseeraum insgesamt bietet ein hervorragendes Beispiel für einen natürlich und historisch entstandenen Verflechtungsraum, der bereits heute wirtschaftlich, sozial und kulturell über die Grenzen der einzelnen Staaten hinaus eng zusammengewachsen ist.

Perspektiven

Der Landtagswahlkreis Konstanz hat angesichts der prognostizierten deutschlandweiten Bevölkerungsentwicklung glänzende Perspektiven - es werden sich im südbadischen Raum immer mehr Bürger ansiedeln. Die Bodenseeregion insgesamt wird auch in Zukunft stark vom Tourismus profitieren können. Diesen gilt es, nachhaltig zu gestalten. Die Ausweisung neuer Schutzgebiete und die umsichtige Pflege und Erhaltung der bestehenden Gebiete bieten ein großes Potential für ökologischen Tourismus, der regionale Wertschöpfung erhält und generiert. Der Stadt Konstanz beispielsweise kommt ein Ausbau des Umweltbildungszentrums "Wollmatinger Ried" des NABU erheblich zugute.
Der Umwelt- und Naturschutz hat eine lange Tradition im Landkreis Konstanz. In Radolfzell-Möggingen wurde bereits 1973 der "Bund Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg" unter dem Landesvorsitz von Professor Gerhard Thielcke gegründet. Die BUND-Landeshauptgeschäftsstelle und eine Reihe bundesweit bedeutender Umweltorganisationen haben in Radolfzell ihren Sitz. Den von den Umweltverbänden und dem Modellprojekt Konstanz (PLENUM) initiierten Projekten für eine nachahltige Regionalentwicklung am westlichen Bodenseeufer kommt eine besondere Bedeutung für eine zukunftsfähige Entwicklung des Tourismus in unserer Region zu.
Bedroht wird die Attraktivität der Region durch Schweizer Planungen, in Grenznähe ein Atommüllendlager zu bauen. Dies führt uns allen die negativen Konsequenzen der Nutzung der Hochrisikotechnologie Atomkraft vor Augen. Gemeinsam mit unseren Schweizer Freunden und Bürgerinitiativen in der Region (KLAR) setzen wir uns gegen den angesichts der geographischen Beschaffenheit und der akuten Erdbebengefährdung der Region inakzeptablen Plan, ein Atomendlager zu bauen, ein.
Am Bodensee darf aber nicht nur auf Tourismus gesetzt werden. Angesichts der erheblichen Umwälzungen in den traditionellen Großfirmen in unserer Region und den damit einhergehenden Beschäftigungsrückgang bedarf es der Ansiedlung neuer Technologieunternehmen. Zudem müssen wir die multinationale Kooperation im Bodenseeraum weiter verbessern. Daher habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Bodenseeraum als "Europäischer Verflechtungsraum" anerkannt wird. Die Anerkennung von Seiten der EU bedeutet für unsere Region eine deutliche Stärkung hinsichtlich weiterer multinationaler Kooperationen.

Weitere Informationen

Daten und Fakten zum Landkreis Konstanz: Statistisches Landesamt BaWü